Impressionen aus Petras größtem Aquarium

lotosDas 375 Liter fassende Südamerika-Becken ist der Blickfang des Wohnzimmers. Es wird bewohnt von Beilbauch-, Rotkopf und Brilliantsalmlern, einem Paar ausgesprochen friedvollen Maroni-Buntbarschen, den munteren Bolivianischen Schmetterlings-Buntbarschen und 2 tagaktiven Goldbartwelsen. Die Beleuchtung von 3 der 4 Neonröhren in der Abdeckung reicht aus, das Becken zu beheizen. Für den Sauerstoffbedarf wurden mit Javafarn, genopptem Wasserkelch (Cryptocoryne) und Rotem Tigerlotus ausschließlich Pflanzen gewählt, die nicht auf dem Speiseplan des Stars des Beckens stehen ….

theo1… “Theodor”, einem prächtigen etwa 13 Jahre alten Panaque nigrolineatus. Wenn ihm das übliche Futterangebot (Flocken, Tabletten, Spirulina-Chips) zu langweilig wird, verhindert nur ein Stück frischer Schlangengurke das Ankauen der Amazonas-Schwertpflanze.

theo2Dieses Porträt läßt das Raspelmaul von “Theodor” nur erahnen. Gelegentlich sind die Geräusche, die beim Abraspeln des dekorativen Moorkienholzes entstehen, gut zu hören.

bolivianerBolivianischer Schmetterlings-Buntbarsch
Das völlig unerschrockene Weibchen des Bolivianischen Schmetterlings-Buntbarsches wirkt durch das Blitzlicht leider etwas farblos. Mit dem schwarzen Streifen auf dem 1. Strahl der Rückenflosse, den goldorangefarbenen Flecken auf den Seiten und den rotgesäumten Schwanz- und Brustflossen ist dieser Barsch zwar nicht so bunt wie die andere Schmetterlingsbuntbarschart. Für mich ist die drollige Maulform und die kleinen Scheinkämpfe, die das Weibchen gegen das Männchen anstrengt, Grund genug, immer ein Paar dieser Gattung zu pflegen. Selten hatte ich bei der Nachzucht so viel Spaß. Nur kleine Maronis können da mithalten.