Impressionen aus Petras größtem Aquarium.
Text: Petra Wollgast
 Das 375 Liter fassende Südamerika-Becken ist der Blickfang des Wohnzimmers. Es wird
bewohnt von Beilbauch-, Rotkopf und Brilliantsalmlern, einem Paar
ausgesprochen friedvollen Maroni-Buntbarschen, den munteren Bolivianischen
Schmetterlings-Buntbarschen und 2 tagaktiven Goldbartwelsen. Die Beleuchtung
von 3 der 4 Neonröhren in der Abdeckung reicht aus, das Becken zu beheizen.
Für den Sauerstoffbedarf wurden mit Javafarn, genopptem Wasserkelch
(Cryptocoryne) und Rotem Tigerlotus ausschließlich Pflanzen gewählt, die
nicht auf dem Speiseplan des Stars des Beckens stehen ....
 ... "Theodor", einem prächtigen etwa 13 Jahre alten Panaque nigrolineatus.
Wenn ihm das übliche Futterangebot (Flocken, Tabletten, Spirulina-Chips) zu
langweilig wird, verhindert nur ein Stück frischer Schlangengurke das
Ankauen der Amazonas-Schwertpflanze.
 Dieses Porträt läßt das Raspelmaul von "Theodor" nur erahnen. Gelegentlich
sind die Geräusche, die beim Abraspeln des dekorativen Moorkienholzes
entstehen, gut zu hören.
 Bolivianischer
Schmetterlings-Buntbarsch Das völlig unerschrockene Weibchen des Bolivianischen
Schmetterlings-Buntbarsches wirkt durch das Blitzlicht leider etwas farblos.
Mit dem schwarzen Streifen auf dem 1. Strahl der Rückenflosse, den
goldorangefarbenen Flecken auf den Seiten und den rotgesäumten Schwanz- und
Brustflossen ist dieser Barsch zwar nicht so bunt wie die andere
Schmetterlingsbuntbarschart. Für mich ist die drollige Maulform und die
kleinen Scheinkämpfe, die das Weibchen gegen das Männchen anstrengt, Grund
genug, immer ein Paar dieser Gattung zu pflegen. Selten hatte ich bei der
Nachzucht so viel Spaß. Nur kleine Maronis können da mithalten.
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